Eintreten für soziale Gerechtigkeit

Eintreten für soziale Gerechtigkeit

In den 50er, 60er und 70er Jahren traten viele neue Mitglieder in die demokratischen Parteien ein. Millionen Menschen engagierten sich in Deutschland politisch. In dieser Zeit wurde der Sozialstaat ausgebaut, die Bürgerrechte erweitert und die Gesellschaft demokratisiert. Seit den 80er Jahren wenden sich die Menschen (oftmals aus Enttäuschung) von den Parteien ab, die hierdurch zahlreiche Mitglieder verloren haben. Dieses Protestverhalten hat aber keineswegs zu einer anderen Politik geführt – im Gegenteil! Die politische Abstinenz der Bürger ist eine der Ursachen für die Politik zugunsten der Eliten und zulasten der normalen Bürger. Wählen gehen reicht nicht aus, Nichtwählen noch weniger! Wichtige Entscheidungen werden im kleinen Kreis in den Gremien der Politischen Parteien getroffen, zu denen Nichtmitglieder keinen Zutritt, aber in denen die gesellschaftlichen Eliten das Sagen haben. Bei den Wahlen darf das Nichtmitglied als Wähler diese bereits vorab getroffenen Entscheidungen über Programmpunkte und Personal lediglich noch abnicken oder sich verärgert abwenden. Einen echten Einfluss kann der Normalbürger jedoch nicht nehmen. Wer möchte, dass sich an den politischen Verhältnissen etwas ändert, wer möchte, dass Politik für das Volk gemacht wird, der muss sich engagieren. “Eintreten für soziale Gerechtigkeit!“ ist das Gebot der Stunde!

zurück zu: politische Alternativen

zurück zur Startseite

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.